Ivanov + Partners

Mehrfamilienhäuser.
Entwickelt, geplant, gebaut.

General-Weber-Strasse 54, Frauenfeld

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Haltung

Architektur beginnt mit Verstehen.

Jedes Bauvorhaben beginnt mit Menschen, ihren Bedürfnissen und einem Ort mit eigenen Qualitäten. Wir hören zu, stellen Fragen und betrachten die Aufgabe in ihrem Zusammenhang. So schaffen wir die Grundlage für Architektur, die zum Leben ihrer Nutzer und zu ihrer Umgebung passt.

Bei Ivanov + Partners gehören Entwurf und Ausführung zusammen – vom ersten Konzept bis zum Revisionsplan. So bleibt die architektonische Idee in jeder Phase präsent und wird durch technische, konstruktive und wirtschaftliche Erkenntnisse immer präziser.

Wir arbeiten mit Varianten. Wir zeichnen, vergleichen, verwerfen und entwickeln weiter. Die erste Idee ist selten schon die beste. Entscheidend ist, welche Lösung räumlich überzeugt, funktional ist und sich sinnvoll umsetzen lässt.

Architektur entsteht für uns im Dialog – mit der Bauherrschaft, den Fachplanenden und allen Beteiligten. Unser Ziel sind Räume mit Charakter: sorgfältig geplant, präzise umgesetzt und offen für das, was die Zukunft bringt.

Büro und Team

Projekte

2026–BG01 Neubau Arealüberbauung, Manastirski Livadi-Zapad, SofiaArchitekt (Direktauftrag Alpin Building GmbH)In Planung2026ZAO Neubau MFH inkl. TG, Am Oeschbrig 23, 8053 ZürichArchitekt (Direktauftrag homebay ag)In Planung2026ZAL Neubau MFH inkl. TG, Allmendstrasse 61+63, 8041 ZürichArchitekt (Direktauftrag homebay ag)In Planung2025–26ABS Neubau 3 MFH inkl. TG, Bahnhofstrasse 52, 4663 AarburgArchitekt (Direktauftrag homebay ag)Im Bau2025RTL Neubau MFH inkl. TG, Trockenloostrasse 75, 8105 RegensdorfArchitekt (Direktauftrag homebay ag)Im Bau2024–26RUE Neubau MFH inkl. TG, Alte Landstrasse 76, 8803 RüschlikonSubunternehmer Ausführungsplanung für bw Architekten ZürichIm Bau2024–25ATS Neubau MFH inkl. TG, Turnhallestrasse 5, 4663 AarburgArchitekt (Direktauftrag homebay ag)Im Bau2023–26ZUS Neubau 2 MFH inkl. TG, Unterfeldstrasse 40+44, 8050 ZürichSubunternehmer Ausführungsplanung für bw Architekten ZürichGebaut2023–26NEP Neubau 3 MFH inkl. TG, Klettgauerstrasse 72+74 / Engestrasse 37+39, 8212 NeuhausenArchitekt (Direktauftrag homebay ag)Gebaut2020GEN Ideenwettbewerb «Genesis+», Cape Agulhas, SüdafrikaAutor, 2. Preis (Silver Prize)Wettbewerb2020BHS Realisierungswettbewerb «meetime@hochbergli.bs», Hochbergerstrasse 158, 4057 BaselArchitekt, 2. RundgangWettbewerb2020WOS Neubau EFH + MFH, Oberseenerstrasse 42+44+46, 8405 WinterthurSubunternehmer Ausführungsplanung für Mirra Architekten AGGebaut2018–22FGW Neubau MFH inkl. TG, General-Weber-Strasse 54, 8500 FrauenfeldArchitekt und Projektleitung (Direktauftrag homebay ag)Gebaut2018–19BMM Neubau 2 MFH inkl. TG, Moritz-Meyer-Weg 10a+10b, 8180 BülachAusführungsplanung für bw Architekten ZürichGebaut
2018–19MFH Haldenstrasse 2+4 (5.5 Mio.), NeerachWerk- und Detailpläne, Leitung Fachplaner, stv. Projektleitung (bw Architekten)
2018–19MFH Tösstalstrasse 35/37 (3 Mio.), WaldRevisionspläne (bw Architekten)
2018–19Umbauten IKEA Dietlikon (10 Mio.), DietlikonWerk- und Detailpläne (bw Architekten)
2017EPH Ideenwettbewerb «Ephemere Highrise», Kap Hoorn, ChileAutor, 2. Preis (Lauréat Fondation Jacques Rougerie)Wettbewerb2016NMS Realisierungswettbewerb, Spielmanngasse 3, 1200 WienArchitekt, 2. RundgangWettbewerb
2015–18MGS Neubau 4 MFH inkl. TG, Gartenstrasse 1+1a+1b+3, MünchwilenAusführungsplanung für novaron Architekten Zürich (Projektleiter)
2015–18Neubau MFH, Hauptstrasse, GerlafingenProjektleitung Vorprojekt (novaron)
2015–18Ersatzneubau MFH mit Gewerbe, Burggartenstrasse, PrattelnAusschreibung Baumeister (novaron)
2015–18Neubau MFH, Hauptstrasse, FruthwilenAusschreibung Baumeister, stv. Projektleitung (novaron)
2015–18Neubau 2 MFH, Hauptstrasse, HolderbankProvisorische Ausführungsplanung (novaron)
2015–17CIV Ideenwettbewerb «Civilization 0.000», Kap Hoorn, ChileAutor, 1. Preis (Laka 2017)Wettbewerb
2013–15BBS Neubau MFH, Bahnhofstrasse 53 (7.5 Mio.), BurgdorfAusführungsplanung für Mirra Architekten Zürich (Junior Projektleitung)
2013–15WBW Neubau EFH + MFH inkl. TG, Bachegliweg 2+6 (6.5 Mio.), WinterthurAusführungsplanung für Mirra Architekten Zürich (Projektarchitekt)
2013–15Gesamtleistungswettbewerb Dreifachkindergarten (2.5 Mio.), KaistenProjektarchitekt (Mirra Architekten)
2013–15Firmenbroschüre und Homepage Mirra Architekten, ZürichProjektarchitekt (Mirra Architekten)
2012COL Hotelausbau Colorium, Speditionstrasse 9, Düsseldorf, DeutschlandAusführungsplanung für ASTOC Architects and Planners Köln
2012Erweiterung Büroräume Friesenplatz, Köln, DeutschlandBauaufnahme, Ausschreibung (ASTOC)
2011–12CBA Neubau Central Bank Azerbaijan, Heydar Aliyev Avenue 109, Baku, AserbaidschanAusführungsplanung für Coop Himmelb(l)au Wien
2011–12Europäische Zentralbank, Grossmarkthalle, Frankfurt am Main, DeutschlandMängelbeseitigung, Details 1:20 (Coop Himmelb(l)au)
2011Wohnüberbauung Anglikon, WohlenPraktikant bei bw Architekten
2011Überbauungsstudie Bahnhofstrasse 24, SinsPraktikant bei bw Architekten
2011Hetex-Areal, Neubau, NiederlenzPraktikant bei bw Architekten
2011Werkhof Silbern, Neubau Salzsilo, DietikonPraktikant bei bw Architekten
2011Stützpunkt Feuerwehr Muri+, MuriPraktikant bei bw Architekten
2011Feuerwehr- und Werkgebäude Unterottikon, Gossau ZHPraktikant bei bw Architekten
2011Schulhausumbau Lagerstrasse 41–45, ZürichPraktikant bei bw Architekten
2011MFH Vollenweider, AbtwilPraktikant bei bw Architekten
2011MFH Eigenstrasse 9, ZürichPraktikant bei bw Architekten
2011EFH Buchelt-Weber, WaldPraktikant bei bw Architekten
2011EFH Lerchenbergstrasse 117, ErlenbachPraktikant bei bw Architekten
2011Papeterie Buchelt, ZürichPraktikant bei bw Architekten
2025B02 Multifamily Residence Thurgau: From Concept to Completion, Buch 02, AmazonAutor und Herausgeber
2024B01 Civilization 0.000: A Skyscraper for a New Advanced Society, Buch 01, AmazonAutor und Herausgeber

Büro

Architektur beginnt mit Verstehen.

Jedes Bauvorhaben beginnt mit Menschen, ihren Bedürfnissen und einem Ort mit eigenen Qualitäten. Wir hören zu, stellen Fragen und betrachten die Aufgabe in ihrem Zusammenhang. So schaffen wir die Grundlage für Architektur, die zum Leben ihrer Nutzer und zu ihrer Umgebung passt.

Bei Ivanov + Partners gehören Entwurf und Ausführung zusammen – vom ersten Konzept bis zum Revisionsplan. So bleibt die architektonische Idee in jeder Phase präsent und wird durch technische, konstruktive und wirtschaftliche Erkenntnisse immer präziser.

Wir arbeiten mit Varianten. Wir zeichnen, vergleichen, verwerfen und entwickeln weiter. Die erste Idee ist selten schon die beste. Entscheidend ist, welche Lösung räumlich überzeugt, funktional ist und sich sinnvoll umsetzen lässt.

Architektur entsteht für uns im Dialog – mit der Bauherrschaft, den Fachplanenden und allen Beteiligten. Unser Ziel sind Räume mit Charakter: sorgfältig geplant, präzise umgesetzt und offen für das, was die Zukunft bringt.

Team

Dimo Ivanov, M.Sc. Arch. RWTH / SIA

Dimo Ivanov denkt Architektur vom ersten Entwurf bis zum letzten Detail. Geboren 1986 in Burgas, Bulgarien, studierte er in München, an der ETSAM in Madrid und an der RWTH Aachen. Seine mit Auszeichnung abgeschlossene Masterarbeit «Ephemere Highrise / Civilization 0.000» entstand bei Prof. Dirk Henning Braun am Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und wurde mehrfach weltweit publiziert.

Berufliche Erfahrungen sammelte er bei Coop Himmelb(l)au in Wien, ASTOC Architects and Planners in Köln sowie bei Mirra Architekten, Novaron Architekten und bw architekten in Zürich.

2018 gründete er sein eigenes Büro in Dübendorf. Gemeinsam mit seinem Team plant er vor allem Mehrfamilienhäuser in der Schweiz sowie internationale Projekte nach Schweizer Standards – zuletzt in Sofia.

Das Mehrfamilienhaus in Frauenfeld wurde in Dwell und auf ArchDaily veröffentlicht und für die ArchDaily Building of the Year Awards 2024 nominiert. Seine Entwürfe für schwimmende Energiebauten wurden von der Fondation Jacques Rougerie, der Laka Competition und der eVolo Skyscraper Competition mehrfach ausgezeichnet.

Auszeichnungen und Publikationen

Jahr Auszeichnung / Publikation Projekt Kap.
2015 Publikation ArchDaily, «Civilization 0.000: A Skyscraper for a New Advanced Society» (07.04.2015, Patricia Arcilla) Civilization 0.000 19
2015 Publikation IS-ARQuitectura, Spanien, «Civilización 0.000: estructura vertical para una sociedad avanzada» (08.04.2015) Civilization 0.000 19
2015 Publikation Blic Online, Serbien, «Neboderi revolucije» (10.04.2015) Civilization 0.000 19
2015 Publikation EngenhariaCivil.com, Portugal, Picture of the Day «The Floating City-Building» (10.04.2015) Civilization 0.000 19
2015 Publikation Ouest-France, L'édition du soir, «Gratte-ciel écolos pour les générations futures» (13.04.2015) Civilization 0.000 19
2015 Interview Stroitelstvo Imoti, Bulgarien, «Arch. Dimo Ivanov: Architekten im Ausland kontrollieren den Bauprozess aktiv» (20.04.2015) Civilization 0.000 19
2015 Arch2O Students Week 8, Top 30 von 1'153 Arbeiten aus 23 Ländern, mit Projektpublikation auf arch2o.com, «Civilization 0.000 | Dimo Ivanov» (Anastasia Andreieva), Oktober 2015 Civilization 0.000 19
2016 Editor's Choice, eVolo Skyscraper Competition 2016 (eVolo Magazine) Ephemere Highrise 18
2016 Encouragement du jury, Fondation Jacques Rougerie, Prix «Innovation et Architecture pour la Mer», Promo Francis Rambert (Paris, 14.12.2016) Civilization 0.000 19
2017 1. Preis Laka Competition «Architecture that Reacts» Civilization 0.000 19
2017 Publikation Architectures À Vivre Nr. 95 (Mai/Juni 2017), Beitrag «Ouvrir des fenêtres sous la mer» über Jacques Rougerie, mit Abbildung von Civilization 0.000 Civilization 0.000 19
2017 Lauréat Fondation Jacques Rougerie, Fokus «Les ports du futur», Prix Louis Vicat, Promotion Éric Scotto / Akuo Energy (Paris, 18.01.2018); ArchDaily zählt das Projekt zu den neun innovativen Gewinnern Ephemere Highrise 18
2018 Honorable Mention, eVolo Skyscraper Competition 2018 (eVolo Magazine) Civilization 0.000 19
2018 Editor's Choice, Laka Competition «Architecture Reacts» 2018 Ephemere Highrise 18
2020 Nominee, Fondation Jacques Rougerie, Focus Award 2020 «Ocean» Genesis+ 17
2020 Silver Prize Laka Competition «Architecture Reacts» (22.11.2020) Genesis+ 17
2022 Editor's Pick, dwell (11.12.2022) General-Weber-Strasse 04
2023 Publikation ArchDaily (Februar 2023) General-Weber-Strasse 04
2024 Nominierung für die ArchDaily Building of the Year Awards 2024 (Mitteilung 31.01.2024, Publikumsabstimmung bis 13.02.2024) General-Weber-Strasse 04
2024 Präsentation bei GFT Fassaden, Zürich (Oktober 2024) General-Weber-Strasse 04

Bücher

Multifamily Residence Thurgau: From Concept to Completion

B02 Multifamily Residence Thurgau: From Concept to Completion

Titel
Multifamily Residence Thurgau: From Concept to Completion
Reihe
Buch 02
Verlag
Amazon (amzn.eu/d/b2G9cHW)
Sprache
Englisch
Erscheinen
2025
Umfang
–
Rolle
Autor und Herausgeber

Ein Haus, das man fertig sehen kann, ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte – warum die Fassade keinen Dachrandabschluss hat, warum der Pool aufs Dach kam, warum die Garage aussieht wie ein Wohnraum – steht in keinem Fotoband. Buch 02 erzählt Frauenfeld so, wie es gelaufen ist: Entscheidungen und ihre Preise. Es ist das Prinzip dieses Portfolios im Massstab eines Hauses.

Die meisten Architekturpublikationen feiern das vollendete Objekt, die komponierte Fotografie, den Moment der Fertigstellung; der Weg dorthin bleibt ungesehen. Im Studium wie in der Praxis stellte der Verfasser immer wieder fest, dass dieser Weg kaum je dokumentiert wird – dabei ist Architektur kein statisches Endprodukt, sondern ein offener, dynamischer und zutiefst gemeinschaftlicher Prozess. Aus diesem Befund entstand das Buch: Es macht den Prozess sichtbar, nicht abstrakt, sondern an einem realen Projekt, dem Mehrfamilienhaus im Thurgau. Von den ersten Gesprächen über Entwurf, Planung und Bau bis zur Fertigstellung folgt es den vielen Schritten, die eine Idee zur gebauten Wirklichkeit machen.

Architektur entwickelt sich nicht linear. Sie entsteht im Spannungsfeld von Ort, Bauherrschaft, Vorschriften, Technik und architektonischer Absicht; Entscheidungen werden hinterfragt, Annahmen revidiert, Lösungen fortlaufend verfeinert. Genau diese Entwicklung mit allen Anpassungen und Neujustierungen bildet den Kern des Buchs.

Es richtet sich an Architekten, Studierende und Leser, die verstehen wollen, wie Architektur tatsächlich entsteht – kein Handbuch, sondern ein Einblick in Entwurfsdenken, Entscheidungsfindung und die Realität des Bauens jenseits von Renderings und fertigen Bildern.

Entstanden nach der Fertigstellung 2022, parallel zur Publikation auf ArchDaily und zur Präsentation bei GFT Fassaden in Zürich im Oktober 2024.

Civilization 0.000: A Skyscraper for a New Advanced Society

B01 Civilization 0.000: A Skyscraper for a New Advanced Society

Titel
Civilization 0.000: A Skyscraper for a New Advanced Society
Reihe
Buch 01
Verlag
Amazon (amzn.eu/d/6nJNzMo)
Sprache
Englisch
Erscheinen
2024
Umfang
–
Rolle
Autor und Herausgeber

Nach dem ersten Preis bei Laka 2017 war der nächste Schritt angekündigt: ein Buch als Projektsammlung. Buch 01 versammelt die Vision der 0.000-Einheiten – die vernetzte Erde ohne unnatürliche Teilungen, Energie aus Wind, Welle, Gezeit und Sonne, Form follows force – und die Haltung dahinter. Der Untertitel ist der Slogan, den ArchDaily 2015 über das Projekt setzte.

Civilization 0.000 ist der Entwurf einer neuen, weiterentwickelten Zivilisation auf der Grundlage selbsterhaltender Technik und sozialer Werte: Nachhaltigkeit, ökologisches Gleichgewicht, ein Leben im Einklang mit dem Planeten. Das Konzept entstand 2012 als Studienprojekt an der RWTH Aachen und stellt die gegenwärtige Konsumkultur zur Diskussion; die gesellschaftliche Neuordnung ist darin der Auslöser für eine Zivilisation, die sich selbst trägt – die Architektur folgt ihr.

Das Buch ist weniger Dokumentation als Erzählung: Es zeichnet die Entstehung von Civilization 0.000 nach, von der ersten Idee über die Entwicklung bis zur Frage, was das Projekt für die Gesellschaft bedeuten könnte. Die Visualisierungen von FlyingArchitecture tragen den Band; dazwischen stehen Skizzen, Zitate und Notizen aus dem Entwurfsprozess – ein Blick hinter die Bilder, wie ihn eine Projektpräsentation nicht gibt. Verfasst von Dimo Ivanov, Architekt M.Sc.

Das Buch richtet sich nicht nur an Architekten: an Leser, die sich für Zukunftsarchitektur, Science-Fiction, Konzeptkunst oder Film interessieren – an alle, die eine Hochtechnologie-Gesellschaft als Möglichkeit durchdenken wollen.

Entstanden aus der Masterthesis, den Auszeichnungen der Fondation Jacques Rougerie 2016 und 2017, der Laka Competition 2017 und 2020 und den Publikationen auf ArchDaily und in Ouest-France.

Kontakt

Das Büro liegt an der Ringstrasse 18B in Dübendorf, im 6. Obergeschoss.

Mit dem Tram: Linie 12 bis Haltestelle «Ringwiesen» – sie liegt direkt vor dem Haus. Vom Bahnhof Zürich Stettbach sind es rund zehn Gehminuten.

Mit dem Auto: Die Einfahrt in die Tiefgarage liegt an der Industriestrasse 1E. In der Tiefgarage der Beschilderung «Besucher Ringstrasse 18» folgen; die Besucherparkplätze Ringstrasse 18b sind gebührenpflichtig und werden per PAYZEE bezahlt – QR-Code an der Säule scannen, Zone 139, kein App-Download nötig.

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Impressum

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Gebaut

NEP Neubau 3 MFH inkl. TG,
Klettgauerstrasse 72+74 / Engestrasse 37+39, 8212 Neuhausen

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Strassenansicht: Die weissen Baukörper fassen den Strassenraum, eingeschnittene Loggien und dunkle Brüstungsbänder gliedern die Fassaden, die Einfahrt zur Einstellhalle liegt im Sockel des vorderen Hauses.
Strassenansicht: Die weissen Baukörper fassen den Strassenraum, eingeschnittene Loggien und dunkle Brüstungsbänder gliedern die Fassaden, die Einfahrt zur Einstellhalle liegt im Sockel des vorderen Hauses. Foto: foter.sk

Zwischen Klettgauerstrasse und Engestrasse in Neuhausen am Rheinfall liegt ein Grundstück, das zwei Baulinien fassen und das sich dazwischen zum Wohnpark eignet. Drei Baukörper folgen diesen Baulinien und antworten auf die Dichte des Quartiers: Sie nehmen die Massstäblichkeit der Umgebung auf, halten die Strassenräume gefasst und nutzen die Tiefe des Grundstücks für den gemeinsamen Freiraum. Über eine gemeinsame Einstellhalle sind die drei Häuser zu einer Anlage zusammengefasst und erschlossen; zwischen ihnen gehen Grün- und Hartflächen ineinander über, und die Zonierung der Umgebung führt den Parkgedanken bis an die Hauseingänge. Die Anlage umfasst 39 Mietwohnungen, die Hälfte davon mit 2½ Zimmern.

Die Loggien sind in die Fassaden eingeschnitten statt vorgelagert. Das gibt den Bewohnern einen geschützten, windstillen Freibereich und den Strassenräumen ein ruhiges Fassadenbild ohne vorstehende Balkonplatten; die Baukörper bleiben als kompakte Volumen lesbar. Zwischen den Fenstern gliedern Brüstungsbänder aus hinterlüftetem Wolfzahnblech die Fassaden horizontal, Metallzargen fassen die Öffnungen und geben den Fenstern eine präzise Kante im Putz. Die Loggien sind als Warmdach ausgebildet, mit keramischem Belag und Brüstungen in Beton.

Konstruktiv sind die drei Häuser Massivbauten mit Warmdach und Extensivbegrünung. Innen Dreischichtparkett in Eiche. Die Gebäudehülle erfüllt den Minergie-P-Standard, alle drei Häuser sind zertifiziert. Je Haus versorgt eine Erdsonden-Wärmepumpe Heizung und Warmwasser; auf jedem Dach liegt eine Photovoltaikanlage mit 36 kWp, in der Einstellhalle ist die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorbereitet. Die homebay AG entwickelte die Anlage für die eigene Vermietung; die Ausführung erfolgte als Totalunternehmung mit SWOBAG. Die drei Häuser sind fertiggestellt und bezogen.

39 Mietwohnungen in drei Häusern: 4 × 4½, 14 × 3½, 20 × 2½, 1 × 1½ Zimmer; Photovoltaik 3 × 36 kWp; Minergie-P.

Gebaut

FGW Neubau MFH inkl. TG,
General-Weber-Strasse 54, 8500 Frauenfeld

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Ansicht von Nordwesten. Die hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen läuft ohne Dachrandabschluss über Dachkante, Brüstung und Fläche hinweg; links die Einfahrt zur Tiefgarage.
Ansicht von Nordwesten. Die hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen läuft ohne Dachrandabschluss über Dachkante, Brüstung und Fläche hinweg; links die Einfahrt zur Tiefgarage. Foto: foter.sk

Ein Hanggrundstück von 1'424 m² am Rand von Frauenfeld, nach Nordwesten zur Stadt geöffnet. Die Bauherrschaft wollte drei der sieben Einheiten selbst nutzen – das Penthouse, eine Wohnung im Obergeschoss, ein Büro im Erdgeschoss – und die übrigen vier verkaufen. Vorgaben waren die Ausnützung von 1.19, der Minergie-P-Standard und rund 23 Grad im Hochsommer ohne Klimaanlage.

Das Haus verbindet sechs Eigentumswohnungen mit einem Penthouse, das sich über das gesamte Attikageschoss von 400 m² samt 150 m² Dachgarten erstreckt und über einen eigenen Lift erschlossen ist. Der Baukörper ist kompakt und zurückhaltend; geschosshohe Öffnungen in der Lochfassade belichten die Räume, Terrassen und Loggien auf allen Seiten behandeln die vier Fassaden gleichwertig und erweitern die Wohnungen nach aussen. Herzstück des Penthouse ist ein 40 m² grosser Patio in der Mitte des Geschosses, dreiseitig verglast: Er gliedert das Geschoss in Raumschichten, belichtet und belüftet die Wohnung von innen und verbindet sie über eine Wendeltreppe aus Metall mit dem Dachgarten – ohne Mittelstütze, fugenlos wie aus einem Guss, das Geländer per Laser aus einem Rohr geschnitten.

Ebenso prägend ist die Gebäudehülle: eine hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen, die auf ein schwarz beschichtetes Grundblech geklipst sind. Das Eloxal ergibt keinen festen Farbton, sondern einen Verlauf nach Licht und Sonnenstand; das Schwarz dahinter verstärkt die Tiefenwirkung und gibt der Hülle ein plastisches, fast textiles Erscheinungsbild. Auf Dachrandabschluss, Fensterbank und Speier wird verzichtet – Dachkante, Brüstung und Fläche sind gleich ausgebildet. Wo Sichtschutz nötig ist, wird das Grundblech perforiert, die Profile laufen durch. Die Öffnungen treten von aussen als reine Glasflächen in Erscheinung: Jedes Holz-Metall-Fenster ist dreifach verglast und besteht aus einem opaken Lüftungsflügel von höchstens 12 cm und einer grossen Festverglasung, die bündig in den Rahmen gesetzt ist; im Attikageschoss rahmenlose Schiebefenster mit Elementen bis 6 × 3 m, motorisiert und in die Gebäudeautomation eingebunden.

Der sommerliche Wärmeschutz beruht auf drei Massnahmen: der zurückversetzten Verglasung des Wohnraums und acht öffenbaren Fassadenseiten für die Querlüftung, dem Sonnenschutzglas und der Bauteilaktivierung – der Beton dient als Speicher und Strahlungsfläche, über Erdsonden geheizt und gekühlt. Dazu Komfortlüftung, 100 m² Photovoltaik mit Speicher und Gebäudeautomation über KNX. Der Pool mit 11 × 3 × 1.5 m lichter Beckengrösse liegt zwischen Patio und Terrasse im Dach, bauphysikalisch vollständig vom Rohbau entkoppelt; das Chromstahlbecken wurde in der Werkstatt gefertigt und in wenigen Minuten versetzt. Von aussen ist es nicht zu erahnen. Die Tiefgarage ist in der Ausführungsqualität eines Wohnraums gehalten: kunstharzbeschichteter Boden, metallische Wandfarbe, runde Leuchten.

Der Pool war ursprünglich im Garten vorgesehen. Das Variantenstudium brachte ihn aufs Dach – mehr Privatsphäre und Blick, aber das dreifache Budget und eine eigene Planung in sechs Bauphasen; zwei Räume darunter sind deshalb nur 2.40 m hoch. Die Fassade wurde mit GFT Fassaden entwickelt und ist seither ein System, das in Sofia erneut gebaut wird. Tragwerk D+S Baustatik, Bauphysik soundtherm, Bauleitung rb baurealisations. Publiziert bei dwell (Editor's Pick, 2022) und ArchDaily (2023), nominiert für die ArchDaily Building of the Year Awards 2024. Fotografie: Matúš Nedecký, foter.sk.

Der Innenausbau folgt der Haltung der Hülle. In den Bädern läuft das Feinsteinzeug über Boden und Wand und an der Beckenwand des Pools weiter bis zur Dachkante; die Küche des Penthouse öffnet sich über das rahmenlose Schiebefenster auf ganzer Länge der Arbeitsfläche zur Terrasse. In der Tiefgarageneinfahrt zeichnen Lichtlinien die Kanten des Sichtbetonraums nach, in der Garage hängen Ringleuchten unter der Decke – die Ausführungsqualität des Wohnraums reicht bis in das Untergeschoss.

Grundstück 1'424 m², Geschossfläche 1'701 m², Ausnützung 1.19; sieben Einheiten, Penthouse mit 230 m² Wohnfläche, 170 m² Terrasse und 150 m² Dachgarten; Minergie-P.

Gebaut · Entwurf bw architekten, Ausführungsplanung Ivanov + Partners

ZUS Neubau 2 MFH inkl. TG,
Unterfeldstrasse 40+44, 8050 Zürich

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Abendansicht von der Unterfeldstrasse: Haus 40 im Vordergrund, Haus 44 dahinter; die Faserzementfassade im Plattenraster, die Balkone als Teil der Hülle, über dem Eingang die zurückgesetzte Attika.
Abendansicht von der Unterfeldstrasse: Haus 40 im Vordergrund, Haus 44 dahinter; die Faserzementfassade im Plattenraster, die Balkone als Teil der Hülle, über dem Eingang die zurückgesetzte Attika. Foto: foter.sk

Die Parzelle an der Unterfeldstrasse in Zürich-Oerlikon trug eine Einstellhalle im Überbaurecht, deren Betrieb während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleiben musste; alle übrigen Hoch- und Tiefbauten wurden zurückgebaut. Auf dem Sockel dieser Halle stehen heute zwei flach gedeckte Baukörper, Haus 40 im Westen und Haus 44 im Osten. Die CSS Versicherung baute als Anlegerin, der Entwurf stammt von Rene Schmid Architekten, die Ausführung erfolgte als Totalunternehmung.

Der Entwurf ist auf eine lange Nutzungsdauer angelegt – einfach, unterhaltsarm, reparierbar. Schweizer Produkte und Standardfarbtöne sorgen dafür, dass Ersatz auch in zwanzig Jahren lieferbar bleibt; ein Depot an Reservematerial vom Parkett bis zum Backofenblech ist eingelagert. Hebeschiebetüren öffnen die Wohnräume zu den vorgelagerten Balkonen und Terrassen. Balkonuntersichten und -innenseiten sind verputzt, sodass die Balkonzone nicht als angehängtes Bauteil, sondern als Teil der Gebäudehülle erscheint; im Erdgeschoss ist der Hauseingang als Einschnitt in die Plattenfassade ausgebildet.

Die hinterlüftete Fassade besteht aus grossformatigen Faserzementplatten auf Holzunterkonstruktion. Die Lochfassade folgt dem Plattenraster; alle sichtbaren Metallteile – Zargen, Geländer, Abdeckungen – sind feuerverzinkt und in einem dunklen Olivton pulverbeschichtet. Holz-Metall-Fenster mit Dreifachverglasung, Rafflamellen- und Zip-Storen. Der Schallschutz erfüllt die erhöhten Anforderungen: Treppenhauswände 25 cm, Wohnungstrennwände 28 cm Stahlbeton. Die Wärme kommt aus dem Fernwärmenetz; eine zentrale Komfortlüftung regelt die Luftmenge je Wohnung nach dem CO₂-Gehalt, auf dem extensiv begrünten Dach liegt die Photovoltaik, in der Einstellhalle die Ladeinfrastruktur. Beide Häuser sind nach Minergie-ECO zertifiziert.

Die Baugrube wurde geböscht und gegen den Schörliweg mit einer Rühlwand gesichert, das Grundwasser abgesenkt, das Untergeschoss als wasserundurchlässige Konstruktion ausgeführt. Nach der Fertigstellung folgten die Revisionspläne des ausgeführten Bauwerks nach SIA 400 und den Richtlinien des Amts für Hochbauten; auf die Gebäudehülle besteht eine Systemgarantie von zehn Jahren.

Gebaut · Entwurf bw architekten, Ausführungsplanung Ivanov + Partners

BMM Neubau 2 MFH inkl. TG,
Moritz-Meyer-Weg 10a+10b, 8180 Bülach

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Parkseite. Hinter dem Haus bleibt der Baumbestand erhalten; die umlaufende Balkonzone liegt als zweite Schicht vor der thermischen Hülle, die Attikageschosse sind begrünt.
Parkseite. Hinter dem Haus bleibt der Baumbestand erhalten; die umlaufende Balkonzone liegt als zweite Schicht vor der thermischen Hülle, die Attikageschosse sind begrünt. Foto: foter.sk

Das Grundstück lag lauschig im Zentrum von Bülach, mit einem schönen Baumbestand und zwei Altbauten, die abgebrochen wurden. Die Familie Güntensperger baute für sich; vier der Wohnungen waren als Eigentum vorgesehen. Das Baugesuch reichten Rene Schmid Architekten ein, Projekt und Ausführung lagen bei bw architekten.

Die Setzung des grossen Baukörpers antwortet auf den Ort: Zur Strasse hin bildet er den Abschluss, dahinter entsteht ein Park. Der Kubus steht direkt auf der Grenze und hält damit dem Baumbestand den Rücken frei. Sechzehn Wohnungen verteilen sich auf drei Vollgeschosse und zwei Attikageschosse, die sich zurücktreppen und begrünt sind; zwei Treppenhäuser erschliessen sie. Im Untergeschoss liegen Fitness- und Bastelräume an raumhohen Lichtschächten.

Die Fassade betont die Horizontale. Vorgehängte Betonfertigteile bilden durchlaufende Brüstungsbänder an den Geschossdecken, dazwischen liegen Füllungen aus horizontaler Holzschalung. Die umlaufende Balkonzone liegt als zweite Schicht vor der thermischen Hülle – die Wohnungen erweitern sich auf allen Seiten nach aussen, ohne dass die Dämmebene durchstossen wird. Das Haus ist nach Minergie gebaut.

Bewilligt im Dezember 2016, gebaut 2017 bis 2019, bezogen im Dezember 2019, bei einer Bausumme von rund zehn Millionen Franken. Eine Auflage der Bewilligung hielt fest, dass der Sonnenschutz des Attikageschosses nie zum Witterungsschutz werden darf – sonst zählt er zur Baumasse.

Gebäudevolumen 12'642 m³, davon 4'633 m³ Tiefgarage; 16 Wohnungen; 28 Stellplätze in der Tiefgarage, 52 Veloabstellplätze.

Gebaut · Entwurf Mirra Architekten, Ausführungsplanung Ivanov + Partners

WOS Neubau EFH + MFH,
Oberseenerstrasse 42+44+46, 8405 Winterthur

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Gestaffelte Kuben der Attikageschosse im Gegenlicht: eingefärbter Abrieb auf Wärmedämmverbundsystem, Dachrandabschlüsse und Speier in Metall, Rafflamellenstoren vor den Öffnungen.
Gestaffelte Kuben der Attikageschosse im Gegenlicht: eingefärbter Abrieb auf Wärmedämmverbundsystem, Dachrandabschlüsse und Speier in Metall, Rafflamellenstoren vor den Öffnungen. Foto: foter.sk

An der Oberseenerstrasse in Winterthur-Seen stand ein Einfamilienhaus in der zweigeschossigen Wohnzone, in einem heterogenen Umfeld aus Einfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern. Die Bauunternehmung Leemann + Bretscher entwickelte als Eigentümerin, den Entwurf lieferte Kubikwerk, die Ausführung lag bei Mirra Architekten.

Das Bestandshaus bleibt stehen, erhält eine Aussenwärmedämmung und zwei Dachaufbauten; daneben entstehen zwei Reihenhäuser, volumetrisch mit dem Bestand verzahnt, sodass eine Zeile aus drei 5½-Zimmer-Häusern mit Giebeldach entsteht. Die Stadt attestierte dem Projekt, sich volumetrisch sowie in Körnung und Setzung in das Umfeld einzufügen. Zwischen den Gärten gibt es keine Zäune, der Sichtschutz erfolgt über die Bepflanzung. Fünf Stellplätze liegen im Baulinienbereich, dazu zwei Veloräume; der Verbindungsbau mit Veloraum gilt nur ohne Hauszugang als nicht anrechenbares Nebengebäude.

Die Neubauten sind Massivbauten mit Wärmedämmverbundsystem und eingefärbtem Abrieb. Die Giebeldächer sind mit engobierten Flachschiebeziegeln gedeckt, Trauf- und Ortgangbleche in Kupfer, Dachflächenfenster mit solarbetriebenen Rollläden; Holz-Metall-Fenster. Die Haustrennwände sind zweischalig als Brandmauern ausgebildet. Eine gemeinsame Erdsonde mit Wärmepumpe versorgt die Bodenheizung in allen Geschossen der drei Häuser.

Baugesuch im Oktober 2019, Bewilligung im April 2020; der Mehrlängenzuschlag erhöhte den Grenzabstand auf 5.18 m.

Drei Häuser à 5½ Zimmer, Gebäudehöhe 8.1 m, Baumassenziffer 2.0.

Im Bau

ABS Neubau 3 MFH inkl. TG,
Bahnhofstrasse 52, 4663 Aarburg

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Abbruch des Hotels Krone, September 2026: Die Parzelle zwischen Bahnhofstrasse und Strickereistrasse wird frei für die drei Baukörper.
Abbruch des Hotels Krone, September 2026: Die Parzelle zwischen Bahnhofstrasse und Strickereistrasse wird frei für die drei Baukörper. Foto: Ivanov + Partners

Gegenüber dem Bahnhof Aarburg stand das Hotel Krone, dahinter ein Garten bis zur Strickereistrasse: 4'786 m² in der Wohn- und Gewerbezone. Für die Parzelle lag seit 2023 eine Bewilligung für 28 Eigentumswohnungen vor, gebaut wurde nicht. Die homebay AG erwarb die Liegenschaft als langfristige Anlage und kehrte das Programm um: 45 kleine Mietwohnungen statt grosser Eigentumswohnungen, die bewilligte Kubatur blieb, Grundrisse, Fassaden und Nebenräume wurden neu entwickelt.

Haus 1 an der Bahnhofstrasse ist der städtische Baukörper: ein Sockel aus dunklem Klinker mit knapper Arkade, darüber verputzte Wohngeschosse mit geschosshohen Fenstern in einer streng gerasterten Lochfassade, ohne Loggien zur Strasse. Hinter der Arkade puffert eine mehrgeschossige Erschliessungshalle den Schall von Bahn und Strasse, die Wohnräume orientieren sich zum Garten. Die Häuser 2 und 3 an der Strickereistrasse sind kompakte Kuben mit Bandfenstern im Putz, Klinkerverblendung an den geschlossenen Flächen und grossen Loggien in den Gebäudeecken; jede Wohnung, auch die kleinste mit 43 m², hat eine gedeckte Loggia von mindestens 15 m². Massivbau in Stahlbeton und Backstein, vor der Ausführung ein Mock-up für Klinker, Fugenbild, Putz und Metallteile. Bewilligung der Projektänderung im April 2026.

Ausnützung 0.81 bei zulässigen 1.15; Geschossfläche 3'412 m² Wohnen, 517 m² Gewerbe; 45 Wohnungen von 2½ bis 4½ Zimmern, 67 Stellplätze.

Im Bau

RTL Neubau MFH inkl. TG,
Trockenloostrasse 75, 8105 Regensdorf

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Baustelle an der Trockenloostrasse, September 2026: der Rohbau in Backstein und Stahlbeton im Gerüst, die Fensteröffnungen gesetzt; davor die Kranbahn und die Silos des Baumeisters.
Baustelle an der Trockenloostrasse, September 2026: der Rohbau in Backstein und Stahlbeton im Gerüst, die Fensteröffnungen gesetzt; davor die Kranbahn und die Silos des Baumeisters. Foto: Ivanov + Partners

An der Trockenloostrasse in Regensdorf entsteht ein Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle für die Vermietung; Bauherrin ist die homebay AG. Die Gebäudehülle ist nach Minergie-P konzipiert, die Zertifizierung angestrebt: Holz-Metall-Fenster mit Dreifachverglasung, Wärmedämmverbundsystem mit mineralischem Aussenputz, Warmdach mit Extensivbegrünung, Terrassen mit keramischem Belag.

Eine Erdsonden-Wärmepumpe deckt Heizung und Warmwasser, auf dem Dach liegt die Photovoltaik, in der Einstellhalle ist die Ladeinfrastruktur vorbereitet. Der Baubeschrieb der Bauherrschaft vom März 2025 definiert das Haus funktional – nach Planliste, Detailbuch und Materialvorschlägen der Architekten, ohne Mengen.

Im Bau · Entwurf HDPF, Ausführungsplanung Ivanov + Partners

RUE Neubau MFH inkl. TG,
Alte Landstrasse 76, 8803 Rüschlikon

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Baustelle im Oktober 2026: der Rohbau am Hang eingerüstet, das Steildach im Aufbau; davor die Böschung zur Baumschutzzone am Rand der Parzelle.
Baustelle im Oktober 2026: der Rohbau am Hang eingerüstet, das Steildach im Aufbau; davor die Böschung zur Baumschutzzone am Rand der Parzelle. Foto: Ivanov + Partners

Die Alte Landstrasse führt über Rüschlikon am Hang entlang; die Parzelle fällt zum See hin ab. Die Bestandsbauten werden zurückgebaut, die Baugrube dreiseitig mit Rühlwänden gesichert. Entwicklung und Totalunternehmung liegen bei Bativag, der Entwurf stammt von HDPF; verkauft wird Stockwerkeigentum.

Der Ersatzneubau ist ein Massivbau mit Steildach, der die Dachlandschaft der Nachbarschaft aufnimmt: Stahlbeton und Backstein, Wärmedämmverbundsystem mit mineralischem Aussenputz, darüber ein Holzdach mit Stehfalzdeckung, Gauben und einer Indach-Photovoltaik, die flächenbündig in der Dachhaut liegt – Dach und Fassaden gehen als homogene Hülle ineinander über, aus dem Dach ragt nichts heraus. Raumhohe Festverglasungen und Hebeschiebetüren öffnen die Wohnräume zu Balkonen und Terrassen; die Balkone sind über wärmegedämmte Kragplattenanschlüsse angebunden, die Treppen vorfabriziert und auf Schallschutzlagern versetzt. Eine Erdsonden-Wärmepumpe versorgt die Bodenheizung, die im Sommer als Free Cooling arbeitet; die Tiefgarage liegt als weisse Wanne im Hang.

Im Bau

ATS Neubau MFH inkl. TG,
Turnhallestrasse 5, 4663 Aarburg

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Die Parzelle an der Turnhallestrasse, September 2026: das Einfamilienhaus mit Schopf vor dem Rückbau, die Bauprofile des Neubaus gesteckt; im Hintergrund die Festung Aarburg.
Die Parzelle an der Turnhallestrasse, September 2026: das Einfamilienhaus mit Schopf vor dem Rückbau, die Bauprofile des Neubaus gesteckt; im Hintergrund die Festung Aarburg. Foto: Ivanov + Partners

An der Turnhallestrasse im Zentrum von Aarburg stand ein Einfamilienhaus mit Schopf, erschlossen über ein Fuss- und Fahrwegrecht aus dem Jahr 1937. Die homebay AG erwarb die Parzelle in der dreigeschossigen Wohnzone für ein Mehrfamilienhaus zur Vermietung.

Der Baukörper misst 21 × 21 m über drei Vollgeschosse; das Attikageschoss ist auf zwei Seiten zurückversetzt, sodass sich das Volumen in die kleinteilige Umgebung einfügt und die vorgelagerten Terrassen die Wohnungen beidseitig zum Aussenraum erweitern. Der Hauseingang ist als überdachter Aufenthaltsbereich ausgebildet – Treffpunkt statt Durchgang. Die zwölf Wohnungen von 2½ bis 4½ Zimmern sind als Vierspänner in den Obergeschossen und als Zweispänner im Attikageschoss organisiert. Die Lochfassaden kombinieren Glattputz mit einer Rillenputzfläche, die das Licht auf der Oberfläche moduliert und dem Haus eine haptische Qualität gibt. Massivbau mit Wärmedämmverbundsystem, extensiv begrüntes Flachdach mit 42 Photovoltaikmodulen; der Minergie-P-Standard bringt den Nutzungsbonus von 10 Prozent und damit eine Ausnützung von 0.67 statt 0.60.

Die Nachbarschaft bestritt die Erschliessung über das Wegrecht; der Stadtrat beurteilte die Zufahrt als dinglich gesichert und wies die Einwendung im August 2025 ab – siebzehn Monate vom Gesuch bis zur Bewilligung.

Grundstück 1'359 m²; anrechenbare Geschossfläche 907 m²; 12 Wohnungen (4 × 2½, 6 × 3½, 2 × 4½ Zimmer); 17 Stellplätze; Bausumme 4.3 Mio. CHF.

In Planung

BG01 Neubau Arealüberbauung,
Manastirski Livadi-Zapad, Sofia

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Visualisierung, Ansicht vom Grünraum. Die hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen – dasselbe System wie an der General-Weber-Strasse in Frauenfeld – fasst die geschosshohen Öffnungen und vorgelagerten Balkone in ein rasterförmiges Fassadenbild; die Attikageschosse treppen zurück.
Visualisierung, Ansicht vom Grünraum. Die hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen – dasselbe System wie an der General-Weber-Strasse in Frauenfeld – fasst die geschosshohen Öffnungen und vorgelagerten Balkone in ein rasterförmiges Fassadenbild; die Attikageschosse treppen zurück. Visualisierung: Ivanov + Partners

Manastirski Livadi-Zapad liegt am südwestlichen Stadtrand von Sofia, zwischen der Ringstrasse und den ersten Hängen des Vitosha. Bauherr und Investor ist die Alpin Building GmbH aus Winterthur, die auf bulgarischem Boden nach schweizerischen Massstäben bauen will: Planung nach SIA und VSS, Gebäudehülle im Minergie-P-Standard, die Fachplaner für Fassade und Bauphysik aus der Schweiz. Die Überbauung gliedert sich in vier Baukörper.

Festgelegt ist die Gebäudehülle: dieselbe hinterlüftete Fassade aus horizontalen, eloxierten Aluminiumprofilen wie an der General-Weber-Strasse in Frauenfeld, identische Profilgeometrie, Eloxal Colinal 3165 – ein Erscheinungsbild, das die Materialsichtigkeit des Aluminiums mit der Tiefenwirkung des dunklen Grundblechs verbindet. Was in Frauenfeld im Betrieb störte, ist korrigiert: Die Storenführungen sitzen aufgesetzt statt eingelassen. Holz-Metall-Fenster von Schüco, Rafflamellenstoren, Glasbrüstungen mit verdeckter Befestigung und zehn Millimeter Fugenbild, vor den Treppenhausfenstern horizontale Lamellen.

Das Tragwerk ist als Stahlbetonbau in Ortbeton konzipiert; die Fassadenkonsolen greifen an den Deckenstirnen an, die Dämmebene liegt dahinter, die erdberührenden Bauteile werden in wasserundurchlässigem Beton ausgeführt. Wind- und Erdbebenlasten werden nach Eurocode 8 mit bulgarischem Nationalanhang nachgewiesen. Vor der Ausführung wird ein Fassaden-Mock-up im Massstab 1:1 mit Fenster und Sonnenschutz aufgebaut.

Die eigentliche Aufgabe ist der Export des Fassadensystems: GFT Fassaden, die das Profilsystem Fshape in Europa vertreten, erstellen die Ausschreibungs- und Ausführungsdetails; die Leitdetails und die Schnittstellen zu Fenster, Sonnenschutz, Brüstungen und Bauphysik werden in der Schweiz koordiniert. Lieferung ab Werk oder Partnerproduktion, Montage durch lokale Unternehmer unter Supervision, europäische Zulassungen für die bulgarische Genehmigungspraxis, ein lokaler Konsulent für Brandschutz und Seismik. Die provisorischen Ausführungspläne sind auf Ende 2026 terminiert, die Fassadenbearbeitung auf Anfang 2027.

In Planung

ZAO Neubau MFH inkl. TG,
Am Oeschbrig 23, 8053 Zürich

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Südost- und Südwestansicht der Baueingabe: drei Vollgeschosse mit Attikageschoss unter der zulässigen Gebäudehöhe von 9.5 m, talseitig die vorgelagerten Balkone, hangseitig die Zufahrt zur Tiefgarage; gewachsenes und gestaltetes Terrain, Grenzabstände und Gebäudehöhen als Nachweis eingetragen – aus dem parametrischen Abstandsnachweis hervorgegangen.
Südost- und Südwestansicht der Baueingabe: drei Vollgeschosse mit Attikageschoss unter der zulässigen Gebäudehöhe von 9.5 m, talseitig die vorgelagerten Balkone, hangseitig die Zufahrt zur Tiefgarage; gewachsenes und gestaltetes Terrain, Grenzabstände und Gebäudehöhen als Nachweis eingetragen – aus dem parametrischen Abstandsnachweis hervorgegangen. Plan: Ivanov + Partners AG

Am Oeschbrig in Zürich-Witikon fällt das Gelände nach Osten ab. Die 1'011 m² grosse Parzelle liegt in einer Siedlung aus Einfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern der 1960er-Jahre, in der dreigeschossigen Wohnzone W3. Die Bauherrin homebay entwickelt für die eigene Vermietung; gefragt war die grösstmögliche Zahl an Kleinwohnungen, die das Baurecht zulässt.

Die Kubatur ist als Abbild des voll ausgeschöpften Baurechts konzipiert. Mit den Anteilen an den umliegenden Wegparzellen wächst die anrechenbare Grundstücksfläche auf 1'221 m²; bei einer Ausnützung von 90 Prozent ergeben sich 1'099 m² anrechenbare Geschossfläche. Daraus entwickelt sich ein dreigeschossiger Baukörper von 300 bis 400 m² Geschossfläche, dessen Attikageschoss hangseitig fassadenbündig und talseitig zurückgesetzt ist, unter der zulässigen Gebäudehöhe von 9.5 m. Die Tiefgarage wird vom Hang her erschlossen. Zwanzig Wohnungen, achtzehn davon mit 2½ Zimmern, orientieren sich zum Tal; ab dem zweiten Obergeschoss sind ihnen Balkone vorgelagert, die den Wohnraum nach aussen erweitern. Zwei Drittel der unüberbauten Fläche bleiben unversiegelt: Spielwiese, Sitzbänke, Tischtennis, Rasenkanten aus Cortenstahl, Beläge in Lärche und Douglasie.

Der Massivbau trägt an der Hauptfassade eine Klinkerverblendung im Verbundsystem, die übrigen Flächen sind weiss verputzt – zwei Materialien, die den Baukörper in Sockel und Wohngeschosse gliedern und ihm trotz der ausgeschöpften Kubatur ein ruhiges Erscheinungsbild geben. Das extensiv begrünte Flachdach nimmt 303 m² Photovoltaik auf; in Zürich lassen sich Begrünung und Solaranlage kombinieren. Das Haus ist nach Minergie geplant.

Der Abstandsnachweis wurde parametrisch geführt: Grenzabstand, Mehrlängen- und Mehrhöhenzuschlag, Abstandsprivilegierung und Dachvorsprünge sind als Grasshopper-Algorithmus formuliert, der die Fassadenlinien gegen die Bauordnung prüft. Die Nachweisblätter der Baueingabe vom April 2026 sind daraus hervorgegangen.

Grundstück 1'011 m², anrechenbar 1'221 m²; Geschossfläche 1'099 m² zulässig; Gesamtnutzfläche 1'394 m²; 20 Wohnungen; 16 Stellplätze in der Tiefgarage, 39 Veloabstellplätze.

In Planung

ZAL Neubau MFH inkl. TG,
Allmendstrasse 61+63, 8041 Zürich

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Die vier Ansichten des Bauprojekts vom September 2026: drei Vollgeschosse mit hangseitig bündigem Attikageschoss unter 9.5 m Gebäudehöhe, gewachsenes und gestaltetes Terrain eingetragen, Einstellhalle über die Wendefläche an der Allmendstrasse erschlossen. Brüstungsbänder fassen die polygonale Figur zusammen.
Die vier Ansichten des Bauprojekts vom September 2026: drei Vollgeschosse mit hangseitig bündigem Attikageschoss unter 9.5 m Gebäudehöhe, gewachsenes und gestaltetes Terrain eingetragen, Einstellhalle über die Wendefläche an der Allmendstrasse erschlossen. Brüstungsbänder fassen die polygonale Figur zusammen. Plan: Ivanov + Partners AG

Das Grundstück an der Allmendstrasse bei der Manegg in Zürich-Wollishofen ist zwischen Strasse und Hang eingespannt, von keiner Seite rechtwinklig; anrechenbar sind 1'519 m² in der dreigeschossigen Wohnzone. Die Bauherrin homebay plant Mietwohnungen über einem gewerblich genutzten Erdgeschoss.

Der Baukörper folgt dem Grenzverlauf und wird dadurch zum Polygon – die schiefen Winkel des Grundstücks werden nicht kaschiert, sondern zur Figur. Hangseitig liegt das Terrain über dem Untergeschoss, talseitig stehen drei Vollgeschosse mit einem hangseitig bündigen Attikageschoss unter 9.5 m Gebäudehöhe. Im Erdgeschoss zur Strasse sind Büros und Gruppenbüros angeordnet, darüber 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen; die Einstellhalle mit Doppelstockparkern wird über die Wendefläche an der Allmendstrasse erschlossen. Für die Fassaden liegen zwei Fassungen zur Entscheidung vor; in beiden fassen durchlaufende Brüstungsbänder die polygonale Figur zu einem ruhigen Fassadenbild zusammen.

Energetisch gilt der Zürcher Standard für Neubauten: höchstens 35 kWh/m² und Jahr, Photovoltaik mit mindestens 10 W/m² Energiebezugsfläche, Wärmepumpe oder Fernwärme. Das Bauprojekt vom September 2026 nach BZO 2016 weist die Abstände am schiefwinkligen Grundstück – Mehrlängenzuschlag, 5 m Grundabstand, 3.5 m Wegabstand – und die Gebäudehöhe ab gewachsenem und gestaltetem Terrain nach.

Anrechenbare Grundstücksfläche 1'519 m², Ausnützung 90 Prozent; anrechenbare Geschossflächen 273 m² im Untergeschoss und 355 bis 496 m² je Vollgeschoss.

Wettbewerb

NMS Realisierungswettbewerb,
Spielmanngasse 3, 1200 Wien

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Visualisierung, Ansicht vom Freiraum an der Spielmanngasse. Der Schulturm hält den Boden frei: Die Aussentreppe führt über alle Geschosse, das offene Freigeschoss liegt über den Turnsälen, die Fassaden sind auf allen Seiten gleich behandelt – vorgefertigte Stahlbeton-Sandwichelemente mit ruhiger, beiger Betonoberfläche.
Visualisierung, Ansicht vom Freiraum an der Spielmanngasse. Der Schulturm hält den Boden frei: Die Aussentreppe führt über alle Geschosse, das offene Freigeschoss liegt über den Turnsälen, die Fassaden sind auf allen Seiten gleich behandelt – vorgefertigte Stahlbeton-Sandwichelemente mit ruhiger, beiger Betonoberfläche. Visualisierung: FlyingArchitecture

Die Stadt Wien suchte für die Spielmanngasse im 20. Bezirk eine Neue Mittelschule mit sechzehn Klassen in vier Bildungsclustern, zwei Normturnsälen und Kreativbereich – rund 4'950 m² Nutzfläche auf einem ebenen, baufreien Grundstück von 4'710 m², Widmung Bauklasse II mit in Aussicht gestellter Erhöhung. Fünf Quadratmeter Freiraum je Kind, Bauzeit zwölf Monate, Inbetriebnahme Juli 2018.

Der Entwurf betrachtet die Bauklasse II als gegenstandslos und schlägt die Umwidmung vor: einen Schulturm von 37 m Höhe, damit der Freiraum am Boden bleibt. Form follows fiction – das Potenzial liegt seltener in der Optimierung des Standardtyps als in der ortsbezogenen Sonderlösung. Der Kubus ist kompakt, alle vier Fassaden sind gleich behandelt, die Haltung zurückhaltend. Eine grosszügige Aussentreppe verbindet alle Geschosse, gibt dem Haus einen luftigen Charakter und macht Bewegung zur Selbstverständlichkeit; jedes Geschoss hat Zugang zu aussenliegenden Plattformen – keine Balkone, sondern Räume im Freien.

Das Erdgeschoss nimmt Aula und Verwaltung auf, darüber liegen die beiden Turnsäle, dann ein offenes Freigeschoss mit Freiklassen, darüber vier Clustergeschosse um einen Hof, Kreativbereich und Departments, zuoberst die Dachterrasse. Jeder Raum ist natürlich belichtet. Der Turm ist als Massivbau mit vorgefertigten Stahlbeton-Sandwichelementen konzipiert, schnell genug für zwölf Monate Bauzeit; die Fassade zeigt eine ruhige, beige Betonoberfläche.

Eingereicht mit Generalplanerteam – Tragwerk D+S Baustatik, Bauphysik soundtherm, Gebäudetechnik RSZ Planung. Die Kennwertebilanz erfüllt das Raumprogramm zu 111 Prozent und den Freiraum zu 121 Prozent; Nettoraumfläche 6'800 m².

Wettbewerb

BHS Realisierungswettbewerb
«meetime@hochbergli.bs», Hochbergerstrasse 158, 4057 Basel

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Visualisierung, Ansicht von der Hochbergerstrasse. Der Bestand von 1965 wird bis auf das Tragwerk zurückgebaut; die neue hinterlüftete Fassade aus profilierter, glänzend beige glasierter Keramik nimmt raumhohe Kipp-Hub-Fenster auf, darüber ein verglastes Dachgeschoss.
Visualisierung, Ansicht von der Hochbergerstrasse. Der Bestand von 1965 wird bis auf das Tragwerk zurückgebaut; die neue hinterlüftete Fassade aus profilierter, glänzend beige glasierter Keramik nimmt raumhohe Kipp-Hub-Fenster auf, darüber ein verglastes Dachgeschoss. Visualisierung: FlyingArchitecture

Immobilien Basel-Stadt suchte im Rahmen des Wohnbauprogramms 1000+ den Umbau des 1965 für die Rheinhäfen errichteten Verwaltungsgebäudes an der Hochbergerstrasse in dreissig bis fünfunddreissig erschwingliche Kleinwohnungen für Ein- bis Drei-Personen-Haushalte, mit Gemeinschaftsflächen auch für das Quartier. Ein Grundstück ohne Freiraum am Rand der Industriezone, mit Blick auf die Wiese und den Hafen, der sich ab 2029 zum Stadtteil entwickelt.

MEETME – «miete mich» und «meet me». Das Haus richtet sich an Alleinwohnende aller Art, wie sie die GDI-Studie «Microliving» beschreibt, und bietet, was sie unabhängig voneinander brauchen: Kommunikation, geteilte Aktivität, nachbarschaftliche Unterstützung. Der Bestand wird bis auf das Tragwerk zurückgebaut; ein neuer begrünter Laubengang an der Nordseite organisiert die Erschliessung und wird zur Begegnungszone. Das Stützenraster des Bestands gibt die Typologie des Durchwohnens vor: Schlafen nach Norden zum Laubengang, Wohnen und Kochen nach Süden zur Wiese, ohne Verkehrsfläche dazwischen. Die Durchlässigkeit im Grundriss setzt sich an der Fassade fort – auf Wirtschaftsbalkone wird verzichtet, mit raumhohen Kipp-Hub-Fenstern wird die ganze Wohnung zur Loggia. Vierzig Einheiten von 27 bis 72 m², dazu eine Clusterwohnung mit fünf Studios; Bäder mit schaltbarem Glas, damit das Südlicht bis in den Schlafraum reicht, Schrankbetten, damit der Schlafraum tagsüber zum Arbeitsplatz wird. Im Sockel 700 m² Coworking mit 36 Arbeitsplätzen für das Quartier.

Ein vor die Fassade gespanntes Edelstahlseilnetz dient zugleich als Absturzsicherung und Rankhilfe für mehrere hundert Pflanzen; die Fassade selbst ist hinterlüftet und mit profilierter, glänzend beige glasierter Keramik bekleidet – eine Oberfläche, die das Licht bricht und die Begrünung als zweite Hülle vor sich hat. Die Kipp-Hub-Fenster von 2 × 1.2 m folgen dem Vorbild des Löwenbräu-Areals in Zürich, 82 motorisierte Elemente.

Die Haustechnik baut auf der Vorstudie von Buchner Bründler und der Studie von Kalt + Halbeisen auf: Die Fernwärme bleibt, Heizkörper statt Bodenheizung, keine mechanische Lüftung, da alle Wohnungen quergelüftet werden. Offener Projektwettbewerb des Kantons Basel-Stadt, Abgabe im April 2020.

Wettbewerb

GEN Ideenwettbewerb
«Genesis+», Cape Agulhas, Südafrika

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Visualisierung, Blick über das Meer vor dem Kap Agulhas. Der schwimmende Baukörper richtet sich nach den günstigsten Wellenbedingungen aus; die Indach-Photovoltaik überzieht die gekrümmte Hülle, darunter Wohnen, Bildung, Forschung und Technik.
Visualisierung, Blick über das Meer vor dem Kap Agulhas. Der schwimmende Baukörper richtet sich nach den günstigsten Wellenbedingungen aus; die Indach-Photovoltaik überzieht die gekrümmte Hülle, darunter Wohnen, Bildung, Forschung und Technik. Visualisierung: FlyingArchitecture

Das Kap Agulhas ist die Südspitze Afrikas, wo die Trennlinie zwischen Atlantik und Indischem Ozean beginnt – auf der globalen Energiekarte eine Konzentration von Wellen- und Sonnenenergie, wie sie Kap Hoorn beim Wind aufweist. Genesis+ ist die zweite Einheit der «0.000 Units», der Werkgruppe schwimmender Energiebauten nach Civilization 0.000 und Ephemere Highrise; wie bei allen Einheiten ist die Stromerzeugung nur eine Funktion neben Wohnen, Bildung, Forschung und Technik.

Zwei Kräfte bestimmen die Form, Sonne und Welle; daraus entwickeln sich drei Bauteile. Das Photovoltaik-Kraftwerk ist als Indach-Anlage in die Dachflächen des Baukörpers integriert. Das Wellenkraftwerk besteht aus zehn Einheiten nach dem Prinzip der oszillierenden Wassersäule: Die Welle drückt Luft durch eine Kammer, Wells-Turbinen drehen unabhängig von der Strömungsrichtung immer in einer Richtung. Die Batteriestation nimmt rund 1'700 Flüssigmetallbatterien auf, die den Strom der Sonne für die Nacht halten. Der Baukörper richtet sich nach den günstigsten Wellenbedingungen aus. Rund 100 Millionen kWh im Jahr.

Silver Prize der Laka Competition «Architecture Reacts» 2020. Die Jurorin Hanaa Dahy, Leiterin des BioMat-Teams am ITKE Stuttgart, nannte die Wahl des Standorts, die drei Richtungen der Energiegewinnung und die technischen Studien dazu eine erfolgreiche Richtung, die Geometrien überzeugend, die Vielfalt der Innen- und Aussenräume inspirierend. Im selben Jahr Nominee des Focus Award «Ocean» der Fondation Jacques Rougerie. Visualisierungen FlyingArchitecture.

Wettbewerb

EPH Ideenwettbewerb
«Ephemere Highrise», Kap Hoorn, Chile

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Visualisierung, Innenraum. Der Turm stapelt die Speichertechnologie mit Wohnen, Bildung, Forschung und Technik; Plattformen und Rampen gliedern den Luftraum hinter der verglasten Hülle.
Visualisierung, Innenraum. Der Turm stapelt die Speichertechnologie mit Wohnen, Bildung, Forschung und Technik; Plattformen und Rampen gliedern den Luftraum hinter der verglasten Hülle. Visualisierung: FlyingArchitecture

All-in-one: Erzeugung und Speicherung in einem Gebäude. Offshore-Wind, Welle und Gezeit am Kap Hoorn sind der vielversprechendste Weg zu einer sauberen Energiezukunft – sofern die Anlagen die Meeresökosysteme schonen. Ephemere Highrise ist ein schwimmendes Hochhaus, das seinen Strom vollständig aus diesen drei Quellen erzeugt und ihn am Ort speichert.

Das Herz ist die Speicherung: die Flüssigmetallbatterie nach Donald Sadoway vom MIT, zwei Megawattstunden je Container, der Tagesbedarf von 200 Haushalten. Ein Kern hält sich durch den Lade- und Entladestrom selbst auf Betriebstemperatur, mehrere Kerne bilden ein modulares System, das Ephemere Highrise zu einem Turm stapelt. Wie bei jeder 0.000-Einheit ist die Stromerzeugung nur eine Funktion neben Wohnen, Bildung, Forschung und Technik; der Turm ist zugleich Ladestation – ein Hafen der Zukunft.

Eingereicht als «Ephemere Highrise – Floating Power Station & Liquid Metal Battery Charging Station»: Lauréat 2017 der Fondation Jacques Rougerie, Prix «Innovation et Architecture pour la Mer» – Louis Vicat, im Fokus «Les ports du futur», verliehen in Paris am 18. Januar 2018; ArchDaily zählte das Projekt zu den neun innovativen Gewinnern des Wettbewerbs. Zuvor Editor's Choice der eVolo Skyscraper Competition 2016, danach Editor's Choice bei Laka «Architecture Reacts» 2018. Visualisierungen FlyingArchitecture.

Wettbewerb

CIV Ideenwettbewerb
«Civilization 0.000», Kap Hoorn, Chile

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Visualisierung vom Wasser aus: Die Plattform mit Hafen und Promenade, darüber der Fuss des 520 m hohen Turms; sein Querschnitt, ein symmetrisches Flügelprofil, konzentriert den Wind in die Turbinenzonen – dazwischen Forschung, Wohnen, Bibliothek und Sport.
Visualisierung vom Wasser aus: Die Plattform mit Hafen und Promenade, darüber der Fuss des 520 m hohen Turms; sein Querschnitt, ein symmetrisches Flügelprofil, konzentriert den Wind in die Turbinenzonen – dazwischen Forschung, Wohnen, Bibliothek und Sport. Visualisierung: FlyingArchitecture

Das Konzept geht von einer Zukunft aus, in der die unnatürlichen Teilungen der Erde – Länder, Grenzen, Regierungen – aufgehoben sind und die Ressourcen nach dem Bedarf der Menschen verteilt werden. Für diese Erde sind die «0.000 Units» entworfen: vernetzte Hochhäuser, von denen jedes eine von sechs Funktionen übernimmt – Wohnen, Bildung, Ressourcen, Produktion, Speicherung, Stromerzeugung. Die erste Einheit steht am Kap Hoorn, weil die Energiekarte dort keine Wahl lässt.

Form follows force. Drei Kräfte bestimmen den Bau, und aus aero- und hydrodynamischen Versuchen entwickeln sich drei Bauteile. Der 520 m hohe Turm hat den Querschnitt eines symmetrischen Flügelprofils, das den Wind in die Turbinenzonen konzentriert, wo nach Bernoulli die Strömungsgeschwindigkeit steigt – neunzehn Windturbinen, dazwischen Forschung, Wohnen, Bibliothek, Sport. Die Plattform trägt vier Wellenkraftwerke nach dem Prinzip der oszillierenden Wassersäule, zwei Häfen und einen Heliport. Unter Wasser liegt das Gezeitenkraftwerk: sechs Elemente aus Ballasttank und vertikaler Hunter-Turbine sowie ein schwerer Festkörper, der das Ganze stabilisiert. Rund 40 Prozent der eintreffenden kinetischen Energie werden zu Strom, 100 Millionen kWh im Jahr. In den oberen Ebenen leben 500 Menschen, 100 Studierende und 400 Forschende. Die Hülle ist einer Haifischhaut nachempfunden.

Masterthesis am Lehrstuhl für Gebäudetechnik der RWTH Aachen bei Dirk Henning Braun. Im April 2015 publizierten ArchDaily, Ouest-France und Fachportale in Spanien, Serbien, Portugal und Bulgarien das Projekt; im Oktober 2015 wählte Arch2O es unter die dreissig besten von 1'153 eingereichten Studentenarbeiten aus 23 Ländern. Im Dezember 2016 verlieh die Fondation Jacques Rougerie in Paris das Encouragement du jury im Prix «Innovation et Architecture pour la Mer», 2017 folgte der erste Preis der Laka Competition «Architecture that Reacts», 2018 eine Honorable Mention der eVolo Skyscraper Competition. Visualisierungen FlyingArchitecture.